Büffelfleisch
Integration im Menüplan
Zubereitet hat das Fleisch einen erhöhten Bisswiderstand, ohne zäh zu sein. Büffelfleisch kann eins zu eins das Rindfleisch ersetzen. Büffelfleisch verfügt über kürzere Fleischfasern und enthält wesentlich weniger Fett als Rindfleisch. Deshalb gart es verglichen mit Rindfleisch etwas schneller und sollte nicht zu lange gegart werden. Beim Büffelfleisch ist nicht wie üblich das Fett, sondern das Fleisch selbst Geschmacksträger. Auch ein fettärmeres Steak ist deshalb voll und aromatisch im Geschmack. Es kann somit problemlos in jeden Menüplan integriert werden. Die Stücke vom Vorderviertel sind preisgünstig und werden durch Sieden oder Schmoren zu zarten Klassikern. Stücke vom Hinterviertel gelten als Edelstücke und werden vor allem als Kurzbratstücke zubereitet. Im Shop finden Sie zu jedem Fleischstück eine kurze Zubereitungsbeschreibung.
Der positive Einfluss des Wasserbüffelfleisches
Das sehr dunkelrote, leicht wild-aromatische Büffelfleisch ist eine Bereicherung des Angebotes an hochwertigen tierischen Nahrungsmitteln. Nach deutschen Untersuchungen hat Büffelfleisch verglichen mit Rindfleisch einen um gut 50% tieferen Fettgehalt. Zudem 55% weniger Kalorien, 10% mehr Eiweiss, mehr Mineralstoffe und Vitamine. Bedeutend niedriger ist der Cholesterinhaushalt, über 50% weniger als beim Rindfleisch. Darum hat Büffelfleisch einen besseren biologischen Nährwert.
Als Nährwert bezeichnet man den physiologischen Wert eines Lebensmittels, abhängig von Menge und Verhältnis seiner Inhaltsstoffe und deren Verfügbarkeit für den menschlichen Organismus. Der Nährwert ist keine vollständig objektivierbare Größe, da besonders die Verfügbarkeit und Verwertung der Stoffe von der Zubereitung und der Kombination der Lebensmittel abhängig ist, und weil die ernährungswissenschaftliche Bewertung einzelner Inhaltsstoffe nicht gesichert ist. Hauptbestandteile des Nährwerts eines Lebensmittels sind die drei sogenannten Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Proteine und die bei ihrer Verdauung verwertbare Energie (physiologischer Brennwert). Daneben spielen zahlreiche Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sowie sekundäre Pflanzenstoffe eine Rolle.
Quelle: Wikipedia
Ernährungsformen und Trends
Hierzu habe ich eine kleine Umfrage gemacht. Und erstaunlich festgestellt das 9 von 20 Personen schon Büffelfleisch gegessen haben, bei den meisten war es bis jetzt nur einmalig, aber in bester positiver Erinnerung. Immerhin 4 von 20 Personen wussten bereits über dem geringen Cholesterin und Fett Gehalt gegenüber dem Rindfleisch Bescheid. Und 100% würden Büffelfleisch weiterhin essen oder probieren. 19 von 20 würden auch direkt ab Hof kaufen. Allgemein stellte ich ein grosses Interesse fest. In der heutigen Zeit wollen die Konsumenten immer mehr über ihre Nahrungsmittel wissen. Woher sie kommen was für gesundheitliche Aspekte stehen dahinter. Die ganze Thematik gesunde Ernährung ist so stark vertreten wie noch nie. Und die Tendenz, direkt beim Bauern zu kaufen, ist enorm gestiegen. Sie verbinden den regionalen Einkauf mit einem Erlebnis, die Tiere zu sehen und zu wissen das sie es zu Lebzeiten gut gehabt haben. Einen Grossteil der Konsumenten setzt auf Qualität statt Quantität und isst nicht jeden Tag Fleisch, kauft dafür regional ein und ist auch bereit etwas mehr für das Fleisch zu bezahlen. Hinzu kommt, dass der Cholesterinwert bei vielen Menschen erhört ist. Deshalb sind sie sensibilisiert und achten somit auf eine cholesterinarme Ernährung. Somit ist das Büffelfleisch mit weniger Cholesterin im Vergleich zum Rindfleisch eine gute Alternative.
Nährstoffe Rindfleisch
Als Rindfleisch bezeichnet man allgemein das Fleisch verschiedener Hausrindrassen. Reines Muskelfleisch besteht zu rund drei Vierteln aus Wasser, einem Fünftel aus Eiweiss und zu einem kleineren Teil aus Fett, sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Es enthält praktisch keine Kohlenhydrate (Ausnahme: Innereien). Fleisch ist ein wichtiger Lieferant von Eisen, Zink sowie den Vitaminen B1, B2 und B12. Fettreiches Fleisch sowie Wurstwaren bestehen zu 15-50% aus Fett und liefern deutlich weniger wertvolle Inhaltsstoffe. Je nach Tierart und auch Teilstück ist der Gehalt an Nährstoffen sehr unterschiedlich.